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Aus den Ruinen des Empires

Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens

By Pankaj Mishra
16-minute read
Aus den Ruinen des Empires: Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens by Pankaj Mishra

Aus den Ruinen des Empires beschreibt die Ereignisse der letzten 200 Jahre aus einer asiatischen Perspektive. Anhand der Geschichte Chinas, Japans und Indiens illustriert Pankaj Mishra das Erbe der Europäer in Asien und erklärt, warum wir unsere heutige Welt besser verstehen können, wenn wir die historischen Beziehungen von Asien und der westlichen Welt betrachten.

  • Jeder, der sich für die Entstehung globaler Handelsbeziehungen zwischen Ost und West interessiert
  • Jeder, der Eurozentrismus kritisch sieht
  • Jeder, der mehr über Asien lernen möchte

Pankaj Mishra ist ein sozialkritischer Journalist, Buchkritiker und Autor aus Indien. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel im Guardian, der New York Times, und der New York Review of Books. Mit seinem Sachbuch Butter Chicken in Ludhiana, in dem er die Gesellschaft einer indischen Kleinstadt und ihren Wandel durch die Globalisierung soziologisch durchleuchtet, wurde er international bekannt.

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Aus den Ruinen des Empires

Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens

By Pankaj Mishra
  • Read in 16 minutes
  • Contains 10 key ideas
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Aus den Ruinen des Empires: Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens by Pankaj Mishra
Synopsis

Aus den Ruinen des Empires beschreibt die Ereignisse der letzten 200 Jahre aus einer asiatischen Perspektive. Anhand der Geschichte Chinas, Japans und Indiens illustriert Pankaj Mishra das Erbe der Europäer in Asien und erklärt, warum wir unsere heutige Welt besser verstehen können, wenn wir die historischen Beziehungen von Asien und der westlichen Welt betrachten.

Key idea 1 of 10

Startschuss: Die Unterwerfung Asiens begann 1798 in Ägypten.

Englisch ist in Indien Amtssprache, in China wird ziemlich gutes Bier gebraut und die Landkarte der arabischen Welt sieht heute ganz anders aus als noch vor 200 Jahren. Die Spuren, die Europäer auf dem asiatischen Kontinent hinterlassen haben, sind unübersehbar. Doch wie kam es eigentlich zu diesem überwältigenden Einfluss Europas?

Den Startschuss dafür setzte Napoleon im Jahr 1798 mit seinem 40.000 Soldaten starken Einmarsch in Ägypten. Über Ägypten wurde der Landweg auf die arabische Halbinsel und weiter auf den asiatischen Kontinent geöffnet. Es folgte eine Welle der Invasion europäischer Kolonialmächte. Die Staaten waren überzeugt, dass sie ihren Einfluss in Asien stärken müssten, um sich wirtschaftliche und politische Macht zu sichern.

Dabei geschah die Unterwerfung der asiatischen Länder meistens nicht militärisch, sondern durch wirtschaftliche Maßnahmen. Zwischen dem Westen und China herrschte bis in das 19. Jahrhundert ein Ungleichgewicht in den Handelsbeziehungen. China hatte viel mehr Waren, die für Europa interessant waren – Tee, Seide und Porzellan wurden den Kolonialwarenhändlern förmlich aus den Händen gerissen. Doch schließlich fand Großbritannien ein Produkt, das China im wahrsten Sinn des Wortes abhängig von europäischen Lieferungen machte: Opium.

Die Handelsbilanz kehrte sich um und Großbritannien gewann immer mehr Einfluss in China. Auch die zwei Opium-Kriege in den Jahren 1839–1842 und 1856–1860 konnten China nicht von der Herrschaft der Briten befreien. Die Verträge, die nach dem Sieg über China geschlossen wurden, zwangen das Land sogar dazu, sich noch weiter dem westlichen Einfluss zu öffnen.

Auch Indien hatte keine Chance gegen die Vormacht Großbritanniens. Zwar versuchten sich die Inder 1857 in einem Aufstand  gegen die übermächtige Präsenz der British East India Trading Company zu wehren, doch ihre Truppen waren zu schlecht ausgerüstet und verloren den ungleichen Kampf. Nach dem Aufstand erhöhten die Briten die Zahl ihrer stationierten Soldaten und begannen, das Land in einzelne Distrikte aufzuteilen, in denen die Kolonialherren ihre Macht durch bürokratische Kontrollen und militärische Präsenz über die Inder ausübten.

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