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Asia 2030

Was der globalen Wirtschaft blüht

By Karl Pilny
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Asia 2030: Was der globalen Wirtschaft blüht by Karl Pilny

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2030 rund zwei Drittel der Weltbevölkerung auf dem asiatischen Kontinent leben. Doch nicht nur die Bevölkerungszahl, auch die Wirtschaftsleistung Asiens wächst und wächst. Asien wird zur ökonomischen Weltmacht. Wie diese genau aussehen wird und welche Allianzen sowie Konflikte sich anbahnen – all das erklären die Blinks zu Karl Pilnys Asia 2030 (2018).

  • Unternehmer, die die Frage umtreibt, wie die globale Wirtschaft in Zukunft aussehen wird
  • Alle, die schon immer wissen wollten, was die neue Seidenstraße ist
  • Asien- und Wirtschaftsinteressierte

Karl Pilny ist nicht nur ausgewiesener Asien-Fachmann, sondern auch Unternehmer und Investmentexperte für Emerging Markets. Er hat außerdem eine Professur für International Technology Transfer Management an der bbw Hochschule Berlin inne, arbeitet als Cross Culture Coach und ist Autor der Bücher Das asiatische Jahrhundert (2005), Tanz der Riesen (2006) und Tiger auf dem Sprung (2008).

Original: Asia 2030 © 2018 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Asia 2030

Was der globalen Wirtschaft blüht

By Karl Pilny
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Asia 2030: Was der globalen Wirtschaft blüht by Karl Pilny
Synopsis

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2030 rund zwei Drittel der Weltbevölkerung auf dem asiatischen Kontinent leben. Doch nicht nur die Bevölkerungszahl, auch die Wirtschaftsleistung Asiens wächst und wächst. Asien wird zur ökonomischen Weltmacht. Wie diese genau aussehen wird und welche Allianzen sowie Konflikte sich anbahnen – all das erklären die Blinks zu Karl Pilnys Asia 2030 (2018).

Key idea 1 of 8

China will sich bis 2025 von dem Image der kostengünstigen Werkbank befreien.

Verschiedene Reformen haben in jüngerer Vergangenheit dafür gesorgt, dass China zur neuen Wirtschaftsmacht aufstieg. Damit dieser Trend auch zukünftig nicht abreißt, kalkuliert die dortige Regierung in sogenannten Fünfjahresplänen.

Der Fokus des aktuellen Fünfjahresplans, der für die Jahre zwischen 2016 und 2020 gilt, liegt v.a. auf der Innovation und Fertigung qualitativ hochwertiger Technologien und Dienstleistungen.

Präsident Xi Jinping liegt nämlich viel daran, dass China seinen Ruf als „Werkbank“ der Welt endlich loswird. Xi will den Staat in gewisser Weise neu erfinden und zum Produzenten qualitativ hochwertiger Produkte machen. Dieses Ziel soll bis zum einhundertjährigen Jubiläum der Volksrepublik im Jahr 2049 abgeschlossen sein. Idealerweise schafft man es sogar, die Entwicklung bereits im Jahr 2030 abzuschließen.

Dabei helfen soll u.a. die Strategie Made in China 2025, bei der zukunftsträchtige Branchen wie die Robotik, biologische Medizin und Informationstechnologie mithilfe von Investitionen in Höhe von über 300 Milliarden US-Dollar ausgebaut werden sollen. Aktuell bieten sich dadurch zwar große Chancen für europäische Hardware-Zulieferer – allerdings ist bereits abzusehen, dass China schon bald fähig sein wird, auch diese Technik selbst anzufertigen, womit es nicht mehr auf ausländische Hilfe angewiesen sein wird. Damit plant das Land, sich von dem Billigruf ihres berüchtigten Labels Made in China zu befreien. Stattdessen soll auf hochwertigen, chinesischen Produkten bald Made by China prangen, als eine Art Qualitätssiegel.

Langfristig wird sich auch der chinesische Protektionismus auszahlen. Präsident Xi Jinping gibt sich nach außen hin zwar als Globalisierungsbefürworter, in Wirklichkeit aber betreibt er einen aggressiven Protektionismus.

China schützt seine eigenen Unternehmen nämlich, indem es ausländische Konkurrenten systematisch benachteiligt. Firmen aus dem Ausland brauchen bspw. immer einen chinesischen Joint-Venture-Partner. Außerdem versucht man, sie durch komplexe Lizensierungsverfahren auszubremsen – Lizenzen, die chinesische Unternehmen ohne Probleme erhalten.

Ziel dieses Protektionismus ist es, von ausländischen Unternehmen zu profitieren, während man sie zugleich auf dem Binnenmarkt isoliert. Selbstverständlich protestieren die europäischen Handelskammern gegen ein solches Vorgehen, doch bisher blieben chinakritische Stimmen wirkungslos. Ganz im Gegenteil, denn in den letzten Jahren hat sich die Benachteiligung sogar noch verschlimmert. So führte kürzlich bspw. eine Zensur des chinesischen Internets dazu, dass sich die Websites ausländischer Unternehmen bis zu fünfmal langsamer aufbauen als Seiten chinesischer Unternehmen.

Aufgrund dieser eindeutigen Faktenlagen werden Chinas Auslandsinvestitionen von den Europäern oder den US-Amerikanern natürlich eher kritisch beäugt.

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