Open in the App Open in the App Open in the App
Get the key ideas from

Am Beispiel der Gabel

Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge

By Bee Wilson
13-minute read
Am Beispiel der Gabel: Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge by Bee Wilson

Am Beispiel der Gabel untersucht die Kulturgeschichte, Anthropologie und Technologie des Kochens und Essens. Das Ergebnis ist eine unterhaltsame Abhandlung darüber, wie sich unsere verschiedenen Küchenutensilien und Kochtechniken entwickelt haben und welchen großen Einfluss sie auf unsere Kultur, unsere Wahrnehmung und unser Konsumverhalten nehmen.

  • Hobbyköche, die mehr über die Geschichte des Kochens lernen möchten
  • Alle, die sich für die Kulturgeschichte des Alltags interessieren
  • Alle, der wissen wollen, wie sehr Kochen unser Leben beeinflusst

Bee Wilson ist eine britische Historikerin, die ihren Lebensunterhalt damit verdient, Artikel und Bücher über das Kochen und Essen zu schreiben. So stammt z.B. die wöchentliche Kolumne „The Kitchen Thinker“ im Sunday Telegraph aus ihrer Feder. 2004, 2008 und 2009 wurde sie zum Food Writer of the Year gewählt.

Go Premium and get the best of Blinkist

Upgrade to Premium now and get unlimited access to the Blinkist library. Read or listen to key insights from the world’s best nonfiction.

Upgrade to Premium

What is Blinkist?

The Blinkist app gives you the key ideas from a bestselling nonfiction book in just 15 minutes. Available in bitesize text and audio, the app makes it easier than ever to find time to read.

Discover
3,000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Join Blinkist to get the key ideas from
Get the key ideas from
Get the key ideas from

Am Beispiel der Gabel

Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge

By Bee Wilson
  • Read in 13 minutes
  • Contains 8 key ideas
Upgrade to Premium Read or listen now
Am Beispiel der Gabel: Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge by Bee Wilson
Synopsis

Am Beispiel der Gabel untersucht die Kulturgeschichte, Anthropologie und Technologie des Kochens und Essens. Das Ergebnis ist eine unterhaltsame Abhandlung darüber, wie sich unsere verschiedenen Küchenutensilien und Kochtechniken entwickelt haben und welchen großen Einfluss sie auf unsere Kultur, unsere Wahrnehmung und unser Konsumverhalten nehmen.

Key idea 1 of 8

Schneidiges Gerät: Messer sind die ältesten Küchengeräte der Welt.

Wir alle haben in einem Museum schon einmal Keile, Pfeilspitzen und Messer aus der Steinzeit gesehen. Daher dürfte es die Wenigsten überraschen, dass Messer die ältesten Küchengeräte der Welt sind. Überraschend ist allerdings, wie alt sie sind: älter als die Menschheit!

Denn das Schneiden mit messerförmigen Steinen ist auch bei verschiedenen Affenarten wie  z.B. Schimpansen verbreitet. Doch natürlich brauchten unsere findigen Vorfahren nicht lange, um die ersten eigenen Messer herzustellen, anstatt darauf zu warten, dass sie zufällig messerförmige Steine fanden. Archäologen schätzen, dass die ersten von Menschen gemachten Messer ungefähr 2.6 Millionen Jahre alt sind  – stolze 2.5 Millionen Jahre älter als der erste Topf.

Dabei wurden Messer natürlich nicht nur zum Schneiden von Nahrung, sondern auch zum Kampf genutzt. Sie waren für unsere Vorfahren lange Zeit so wichtig, dass es z.B. im Mittelalter für Mann, Frau oder Kind üblich war, ständig sein eigenes Messer mit sich herumzutragen. Das änderte sich erst im 17. Jahrhundert, als es langsam üblich wurde, Messer und Gabeln auf den gedeckten Tisch zu legen. Zu dieser Zeit entwickelten sich auch unterschiedlich scharfe Messerarten: sehr scharfe für die Verteidigung und das Kochen sowie weniger scharfe – und damit auch weniger gefährliche – für das Essen am Tisch.

Doch Messer haben nicht nur unsere Kultur beeinflusst, sondern auch unsere Anatomie: Früher waren die Kiefer der Menschen so gestellt, dass ihre Schneidezähne genau aufeinandertrafen. Heute ist ein kleiner Überbiss bei uns die Regel. Vermutlich kommt das daher, dass wir schon so lange Zeit unser Fleisch nicht mehr mit den Zähnen auseinanderreißen müssen, sondern es komfortabel in kleine Stücke zerschneiden können.

Upgrade to continue Read or listen now

Key ideas in this title

Upgrade to continue Read or listen now

No time to
read?

Pssst. Sign up to your secret to success: key ideas from top nonfiction in just 15 minutes.
Created with Sketch.