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Algorithmen für den Alltag

Die Wissenschaft der perfekten Entscheidung – vom Aufräumen bis zur Partnersuche

By Brian Christian und Tom Griffiths
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Algorithmen für den Alltag by Brian Christian und Tom Griffiths

Algorithmen für den Alltag (2016) ist ein praktisches Handbuch, das zeigt, dass sich Computer- Algorithmen leichter auf den Alltag übertragen lassen, als die meisten denken. Diese Blinks erklären, wie du mit ihrer Hilfe Probleme löst, Entscheidungen triffst und Dinge erledigt bekommst.

  • Alle, für die der Tag 30 Stunden haben könnte
  • Interessierte, die mehr über Algorithmen erfahren möchten
  • Menschen, die ordentlicher, organisierter und effizienter werden wollen

Brian Christian ist ein Bestseller-Autor und gefragter Vortragsredner, der sich auf Kognitionswissenschaft spezialisiert hat. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt und schreibt wissenschaftliche Beiträge für Medien wie den New Yorker, Wired und den Guardian.

Tom Griffiths ist Professor für Kognitionswissenschaft und Psychologie an der Princeton University, wo er auch das Institut für Kognitions- und Gehirnwissenschaften leitet. Er hat bereits über 150 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht.

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Algorithmen für den Alltag

Die Wissenschaft der perfekten Entscheidung – vom Aufräumen bis zur Partnersuche

By Brian Christian und Tom Griffiths
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Algorithmen für den Alltag by Brian Christian und Tom Griffiths
Synopsis

Algorithmen für den Alltag (2016) ist ein praktisches Handbuch, das zeigt, dass sich Computer- Algorithmen leichter auf den Alltag übertragen lassen, als die meisten denken. Diese Blinks erklären, wie du mit ihrer Hilfe Probleme löst, Entscheidungen triffst und Dinge erledigt bekommst.

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Algorithmen im Alltag

Was ist ein Algorithmus? Wer halbwegs mit der Digitalisierung Schritt hält, hat in etwa folgende Antwort parat: Algorithmen sind präzise Handlungsanweisungen, mit denen Computer Probleme lösen. Aber was bedeutet das konkret? Und wie bereichern Algorithmen deinen Alltag abseits der Computer?

Der Begriff selbst stammt aus dem neunten Jahrhundert und wurde erstmals vom persischen Universalgelehrten Muhammad al-Chwarizmi verwendet. Doch das Prinzip dahinter ist deutlich älter: Die frühesten Anzeichen auf eine Verwendung von Algorithmen deuten 4000 Jahre in die Vergangenheit zurück, zur Kultur der Sumerer.

Definieren wir den Begriff zunächst so: „Ein Algorithmus ist eine endliche Abfolge klar definierter Schritte, die zur Lösung eines Problems führen.“ Wir denken bei dem Begriff immer sofort an Mathe und Computer – allerdings nutzen wir das Prinzip im Alltag ständig.

Denn selbst ein Kochrezept ist letztlich nichts anderes als ein Algorithmus. Du befolgst eine Reihe von Instruktionen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten: ein leckeres Essen. Dasselbe Prinzip gilt, wenn du einen Schal strickst oder ein Ikea-Möbelstück aufbaust.

In all diesen Fällen folgst du festen Anleitungen. Und dann gibt es noch das, was wir als „intuitive Algorithmen“ bezeichnen können. Stell dir vor, du musst eine wichtige Entscheidung fällen. Sagen wir, man hat dir eine Stelle angeboten und du musst zu- oder absagen. Also erstellst du eine Liste mit Vor- und Nachteilen.

Solche intuitiven, menschlichen Algorithmen sind von Natur aus unpräzise. Wir nutzen sie in Momenten der Ungewissheit, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen – in diesem Fall also, um die Chancen einer beruflichen Veränderung gegen die Risiken abzuwägen.

Dadurch erscheinen intuitive Algorithmen subjektiver und willkürlicher als die kühlen und mathematischen Algorithmen der Computer, aber im Grunde führen sie zum selben Ergebnis.

Denken wir an das Beispiel der zunehmend mühsamen Wohnungssuche in einer gentrifizierten Großstadt. Die meisten von uns haben spezifische Kriterien im Kopf, wenn sie diesen Prozess beginnen: ein Mindestmaß an Wohnfläche, die maximale Entfernung zur Arbeit oder Schule und eine Schmerzgrenze für die monatliche Miete. Und wenn all diese Kriterien erfüllt sind, machst du den nächsten Schritt und gibst deine Bewerbung ab. Computer-Algorithmen arbeiten nach dem gleichen Prinzip!

Du siehst: Nicht nur Computer arbeiten mit Algorithmen – auch wir Menschen nutzen das Prinzip im Alltag ständig, um Probleme zu lösen.

Und diese Parallelen sehen wir uns in den nächsten Blinks genauer an!

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