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Adolf Hitler

Biographie eines Diktators

By Hans-Ulrich Thamer
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Adolf Hitler: Biographie eines Diktators by Hans-Ulrich Thamer

Jeder kennt den Namen Adolf Hitlers, der für eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verantwortlich ist. Die Blinks zu seiner Biographie Adolf Hitler (2018) gehen der Frage nach, wie es dazu kam, dass Hitler so viel Macht erlangen und damit seine fanatischen Vorstellungen umsetzen konnte. Sie zeigen, warum die grausame Geschichte des Nationalsozialismus bis heute ein Mahnmal gegen Nationalismus, Populismus und Ideologisierung ist, das nichts an Aktualität eingebüßt hat.

  • Geschichtsinteressierte
  • Alle, die wissen wollen, wie Hitler so viel Macht erlangen konnte
  • Jeder, der wissen will, wie nationalistische Ideen und die nationalsozialistische Vernichtungspolitik zusammenhingen

Hans-Ulrich Thamer war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2011 Professor für Neuere und Neueste Geschichte in Münster. Seine Forschungsschwerpunkte sind der europäische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus. Über diese Themen hat er bereits zahlreiche Bücher verfasst, etwa Verführung und Gewalt. Deutschland 1933–1945.

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Biographie eines Diktators

By Hans-Ulrich Thamer
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Adolf Hitler: Biographie eines Diktators by Hans-Ulrich Thamer
Synopsis

Jeder kennt den Namen Adolf Hitlers, der für eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verantwortlich ist. Die Blinks zu seiner Biographie Adolf Hitler (2018) gehen der Frage nach, wie es dazu kam, dass Hitler so viel Macht erlangen und damit seine fanatischen Vorstellungen umsetzen konnte. Sie zeigen, warum die grausame Geschichte des Nationalsozialismus bis heute ein Mahnmal gegen Nationalismus, Populismus und Ideologisierung ist, das nichts an Aktualität eingebüßt hat.

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Hitlers Jugend war von Scheitern und Planlosigkeit geprägt.

Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler und dessen Frau Klara in Braunau am Inn im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Linz, ab 1907 hielt er sich für einige unglückliche Jahre in Wien auf. Wenig wies in Hitlers frühen Jahren auf die spätere Karriere als Parteivorsitzender der NSDAP und Diktator im Deutschen Reich hin. Seine Jugend war v.a. vom Scheitern geprägt.

In seinem ersten Jahr an der Realschule wurde er nicht versetzt. Etwa vier Jahre später, im Herbst 1905, nahm ihn seine Mutter dann endgültig von der Schule – ohne Abschluss. Die schlechten Schulleistungen schob Hitler später auf Konflikte mit dem hitzköpfigen Vater, der schon im Januar 1903 bei einem morgendlichen Wirtshausbesuch verstorben war.

1906 fasste Hitler den Plan, Kunstmaler zu werden, doch auch diese Karriere scheiterte, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Nachdem er die erste Hürde zur Aufnahme an der Wiener Kunstakademie geschafft hatte, lehnte man ihn nach einem Probezeichnen im Oktober 1907 ab. Hitler blieb dennoch für einige Jahre in Wien und lebte von dem Geld, dass seine Tante Johanna ihm zur Verfügung gestellt hatte. Zusätzlich erbte er rund 2.000 Kronen von seiner Mutter, die am 21. Dezember 1907 verstarb und deren Tod den jungen Hitler schwer traf.

Spätestens 1909 war das Geld aber aufgebraucht. Hitler war arbeitslos, aß in Armenküchen und übernachtete oft auf Parkbänken. Im Spätherbst begann er, Postkarten und Aquarelle zu malen, die Reinhold Hanisch, sein Pritschennachbar im Obdachlosenwohnheim Wien-Meidling, dann verkaufte. Den Gewinn teilten sie sich, doch reich wurde keiner der beiden.

In Mein Kampf bezeichnete Hitler seine Wiener Zeit im Nachhinein als schmerzhafte Lehrjahre, während derer sich seine Persönlichkeit und sein Weltbild geformt hatten. Diese Darstellung ist jedoch eine nachträgliche Fiktionalisierung, die ihm in der nationalsozialistischen Bewegung Glaubhaftigkeit einbringen und die Zerstreutheit seines Wiener Künstlerdaseins übertünchen sollte. Tatsächlich gab es im Wien des frühen 20. Jahrhunderts schon antisemitische Ressentiments und die gesellschaftlichen Spannungen machten Hitler für Verschwörungstheorien empfänglich. Doch sein Weltbild ergab sich nach und nach aus verschiedenen ideologischen Versatzstücken.

Hitler behauptete auch, sein Judenhass sei auf Begegnungen mit osteuropäischen Juden in Wien zurückzuführen, doch auch dies war nachträglich dazugedichtet, denn eine geschlossene antisemitische Ideologie entwickelte er erst später. Als er Wien im Jahr 1913 Richtung München verließ, hatte er v.a. Enttäuschungen und vage Vorurteile im Gepäck.

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