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Achtsamkeit

Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft

By Michael Zimmermann, Christof Spitz & Stefan Schmidt
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Achtsamkeit: Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft by Michael Zimmermann, Christof Spitz & Stefan Schmidt

In Achtsamkeit geht es darum, den Begriff achtsam aus seinem ursprünglich buddhistischen Bedeutungskontext herauszulösen und auf alltägliche Situationen und wissenschaftliche Themen anzuwenden. Die Blinks zeigen, wie wir mithilfe konkreter Übungen eigene Probleme wie Stress, Schmerzen oder Angstgefühle bewältigen und somit automatisch auch im Kollektiv respektvoller miteinander umgehen.

  • Buddhismus-Fans, die grundlegende Konzepte dieser Lehre verstehen möchten
  • Jeder, der unter Druck, Stress oder Ruhelosigkeit leidet
  • Jeder, der sich für alternative Wege der Schmerzlinderung interessiert

Der Sammelband Achtsamkeit fasst die schriftlich ausgearbeiteten Vorträge zusammen, die im August 2011 auf dem viertägigen Internationalen Kongress Achtsamkeit am Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg gehalten wurden. Neben renommierten Buddhismus- und Achtsamkeits-Experten kommen auch der Dalai Lama und der Neuübersetzer der Buddha-Reden zu Wort.

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Achtsamkeit

Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft

By Michael Zimmermann, Christof Spitz & Stefan Schmidt
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  • Contains 7 key ideas
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Achtsamkeit: Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft by Michael Zimmermann, Christof Spitz & Stefan Schmidt
Synopsis

In Achtsamkeit geht es darum, den Begriff achtsam aus seinem ursprünglich buddhistischen Bedeutungskontext herauszulösen und auf alltägliche Situationen und wissenschaftliche Themen anzuwenden. Die Blinks zeigen, wie wir mithilfe konkreter Übungen eigene Probleme wie Stress, Schmerzen oder Angstgefühle bewältigen und somit automatisch auch im Kollektiv respektvoller miteinander umgehen.

Key idea 1 of 7

Die Achtsamkeit ist eines der grundlegenden Elemente der buddhistischen Lehre.

Die Achtsamkeit spielt in den Schriften aller großen buddhistischen Gelehrten eine zentrale Rolle. Sie gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für die Fähigkeit eines Individuums, den Pfad der Erleuchtung zu beschreiten. Erstmals verwendet wurde der Begriff in frühen buddhistischen Lehrreden, die im Laufe des ersten Jahrhunderts vor unserer westlichen Zeitrechnung schriftlich festgehalten wurden.

Traditionell hat das Konzept im Buddhismus zwei Bedeutungsebenen: Achtsamkeit für das Erinnerungsvermögen und Achtsamkeit in Aktion. Für das eigene Erinnerungsvermögen achtsam zu sein bedeutet, die inneren und äußeren Vorgänge im Hier und Jetzt so bewusst wie möglich wahrzunehmen und sorgfältig im Gedächtnis abzuspeichern. Denn je mehr du erinnerst, desto mehr kannst du reflektieren und verstehen, Schlüsse ziehen und deinen Horizont erweitern.

Achtsamkeit in Aktion meint, die in der meditativen Reflexion gewonnen Erkenntnisse im alltäglichen Umgang mit der Umgebung anzuwenden und gewissermaßen den Kreis zu schließen: Je bewusster du deine Umgebung im Alltag wahrnimmst, desto mehr Input nimmst du mit in die Meditation. Je mehr du dort über dich und andere lernst, desto achtsamer kannst du wiederum im Alltag handeln.

Obwohl der Achtsamkeitsbegriff in den verschiedenen buddhistischen Schulen unterschiedlich ausformuliert wird, gibt es einen gemeinsamen Ausgangspunkt: die Redensammlungen des historischen Buddhas aus der Zeit zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. Dort entstand der Gedanke, dass die Grundlage jeder Meditation die achtsame Betrachtung des zu untersuchenden Gegenstands, Vorgangs oder Gefühls sein sollte. Wer eine Sache verstehen will, muss zunächst nichts anderes tun, als sie aufmerksam und urteilsfrei zu beobachten.

Für den Anfang könntest du damit beginnen, dich wie in der klassischen Meditation voll und ganz auf deine Atmung zu konzentrieren und alle anderen Gedanken und Sinneseindrücke auszublenden. Wer sich wie praktizierende Buddhisten geduldig und beständig in der Achtsamkeit übt, kann sie irgendwann sogar nutzen, um Leiden zu lindern und inneren Frieden zu finden.

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