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The Code Book

The Science of Secrecy From Ancient Egypt to Quantum Cryptography

Von Simon Singh
15 Minuten
The Code Book: The Science of Secrecy From Ancient Egypt to Quantum Cryptography von Simon Singh

In The Code Book erfährt der Leser alles über die lange und spannende Geschichte von Codes und Kryptographie. Militär und Regierungen verlassen sich schon seit Jahrtausenden auf verschlüsselte Botschaften, um geheime Nachrichten sicher an die jeweiligen Empfänger zu übermitteln. Und seit genauso langer Zeit läuft auch schon das Wettrennen zwischen denen, die die Codes entwickeln, und denen, die sie knacken.

  • Jeder, der mehr über Codes und Kryptographie erfahren möchte
  • Jeder, der sich für Spionage interessiert
  • Jeder, der sich mit Linguistik und Mathematik beschäftigt

Simon Singh ist ein britischer Wissenschaftsjournalist und Autor. Er hat in Cambridge zum Thema Teilchenphysik promoviert und arbeitete anschließend als Produzent für wissenschaftliche Dokumentationen für die BBC. 1997 erschien von ihm Fermats letzter Satz, das erste Buch über Mathematik, das es in Großbritannien auf die Bestsellerlisten schaffte. Zwei Jahre später folgte The Code Book, das ebenfalls ein internationaler Bestseller wurde.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

The Code Book

The Science of Secrecy From Ancient Egypt to Quantum Cryptography

Von Simon Singh
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
The Code Book: The Science of Secrecy From Ancient Egypt to Quantum Cryptography von Simon Singh
Worum geht's

In The Code Book erfährt der Leser alles über die lange und spannende Geschichte von Codes und Kryptographie. Militär und Regierungen verlassen sich schon seit Jahrtausenden auf verschlüsselte Botschaften, um geheime Nachrichten sicher an die jeweiligen Empfänger zu übermitteln. Und seit genauso langer Zeit läuft auch schon das Wettrennen zwischen denen, die die Codes entwickeln, und denen, die sie knacken.

Kernaussage 1 von 9

Kinderspiel: Die monoalphabetische Chiffre ist eine der frühesten Formen der Codierung.

Bevor wir in die Details einsteigen, noch eine kurze, aber wichtige Unterscheidung: Es gibt Codes und es gibt Chiffren. Bei Codes wird ein Wort oder ein Satz durch einen anderen ersetzt. „Der Falke fliegt im Fadenkreuz“ ist ein Beispiel für einen Code, bei dem Außenstehende zwar die Wörter, aber nicht die Bedeutung verstehen können. Eine Chiffre greift eine Ebene tiefer ein. Bei ihr werden einzelne Buchstaben ersetzt, sodass ein für Außenstehende vollkommen unentzifferbarer Buchstabensalat entsteht.

Beide Methoden, Codes und Chiffren, gehören zur Kryptographie und die gibt es schon sehr lange. Die ersten bekannten Beispiele, bei denen der Inhalt einer Nachricht durch Verschlüsselung versteckt wurde, stammen aus dem 5. Jahrhundert vor Christi Geburt. Damals wurde das antike Griechenland von den benachbarten Persern bedroht und es war wichtig, dass Botschaften sicher und geheim übermittelt werden konnten.

Dabei entwickelte sich die Kryptographie in zwei Formen: Der Transposition und der Substitution. Bei der Transposition werden die Buchstaben eines Wortes oder eines Satzes umgestellt, sodass eine Chiffre entsteht, die der uneingeweihte Leser nicht versteht. Beliebt ist z.B. die Zickzack- oder auch Gartenzaun-Methode. Dabei werden die Buchstaben aus zwei Zeilen im zickzack vertauscht, um die Chiffre zu erstellen.

Bei der Substitution werden zwei Buchstaben aneinandergekoppelt: A=V, B=X, usw. Jeder Buchstabe des Alphabets wird durch einen anderen ersetzt, sodass ein komplettes Chiffrealphabet entsteht. Da jeder Buchstabe genau einen Stellvertreter hat, wird diese Methode auch als monoalphabetische Chiffre bezeichnet.

Das Problem ist, dass sowohl der Empfänger als auch der Sender sich das ganze Chiffrealphabet merken müssen. Daher ist es einfacher, dieses Alphabet mit einem Codewort zu beginnen. Diese Methode heißt nach ihrem größten Fan auch Caesar-Chiffre. Dabei wird das Codewort an den Anfang des Chiffrealphabets gesetzt und dann mit den restlichen Buchstaben „aufgefüllt“, z.B. so: CAESRBDFGHIJK... In diesem Beispiel gilt dann A=C, B=A, C=E, D=S, usw. Der Vorteil ist, dass sich der Empfänger und der Sender dann nur noch das Codewort merken müssen, um verschlüsselte Botschaften zu verfassen und sie wieder zu entschlüsseln.

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