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Etwas mehr Hirn, bitte

Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten

Von Gerald Hüther
12 Minuten
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Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten von Gerald Hüther

Unter unserer Schädeldecke befindet sich das komplexeste und leistungsfähigste Organ unter der Sonne. Doch richtig entfalten kann es sich erst im Austausch mit anderen. Leider halten uns althergebrachte Denk- und Verhaltensmuster davon ab, Neues auszuprobieren und unser ganzes Potenzial abzurufen. Diese schlechte Gewohnheit abzulegen, fordert Etwas mehr Hirn, bitte (2015).

  • Eltern
  • Menschen, die ihre Neugierde wiederentdecken wollen
  • Lehrer

Gerald Hüther ist emeritierter Professor für Neurobiologie und Bestsellerautor. Bekannt geworden ist er für seine alltagspraktischen Erklärungen neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Andere bekannte Bücher von ihm sind Würde (2018) und Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn (2006, auch in der Blinkist-Bibliothek zu finden). Neben seinen publizistischen Aktivitäten leitet Hüther außerdem die Akademie für Potentialentfaltung.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Etwas mehr Hirn, bitte

Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten

Von Gerald Hüther
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten von Gerald Hüther
Worum geht's

Unter unserer Schädeldecke befindet sich das komplexeste und leistungsfähigste Organ unter der Sonne. Doch richtig entfalten kann es sich erst im Austausch mit anderen. Leider halten uns althergebrachte Denk- und Verhaltensmuster davon ab, Neues auszuprobieren und unser ganzes Potenzial abzurufen. Diese schlechte Gewohnheit abzulegen, fordert Etwas mehr Hirn, bitte (2015).

Kernaussage 1 von 7

Die Natur legt dem Menschen die Neugier in die Wiege, die Gesellschaft gewöhnt sie ihm ab.

Es gibt wohl keinen lebendigeren Beweis für die menschliche Neugier als kleine Kinder. Alles wollen sie anfassen und auseinandernehmen, ständig fragen sie nach und wollen alles bis ins kleinste Detail wissen. Und wie groß ist die Freude, wenn sie etwas Neues entdeckt oder gemeistert haben – egal, ob es sich um die ersten Schritte oder das Zusammensetzen eines kleinen Puzzles handelt.

Neugier wurde uns Menschen in die biologische Wiege gelegt. Wir sind geborene Erkunder und Problemlöser, ganz einfach deshalb, weil unser Gehirn darauf ausgelegt ist: Es ist unendlich wissbegierig, will aus allem, was wir lernen, neue Verknüpfungen herstellen, neuronale Netzwerke schaffen und so unsere komplexe Welt in Muster ordnen, um sie für uns ein Stück weit verständlicher zu machen.

Doch im Laufe des Älterwerdens wird uns das neugierige Nachfragen und die Lust auf Neues immer mehr abgewöhnt. Neue, unbekannte Idee werden mit Naserümpfen quittiert, Querdenker als Spinner abgetan. Anstatt das Ausbrechen aus alten Denkmustern zu fördern, lernen wir mit zunehmendem Alter, uns vor der Missbilligung anderer zu fürchten. Das führt letztlich dazu, dass wir nicht mehr neugierig nach unserer eigenen Wahrheit suchen, sondern irgendwann schulterzuckend die überlieferten Weltanschauungen unserer Umwelt übernehmen.

Das hat auch etwas mit unserer evolutionären Veranlagung zu tun. Für die Menschheitsgeschichte bedeutete es zunächst einen enormen Entwicklungssprung, als sich die Menschen das erste Mal zu Gemeinschaften zusammentaten. Ab da lebten sie sicherer, konnten sich einfacher fortpflanzen und in geschützter Umgebung neue Entdeckungen machen. Das gilt für die Erfindung des Rads genauso wie für das erste auf einem Fließband produzierte Auto. Ohne den gemeinschaftlichen Austausch von Wissen in einer Gemeinschaft wäre es nie zu diesen Innovationen gekommen.

Andererseits kann eben dieses soziale Miteinander auch unsere Entdeckerlust hemmen. Als soziale Wesen sind wir von der Anerkennung unserer Mitmenschen abhängig und neigen deshalb dazu, uns den kollektiven Vorstellungen anzupassen – auf Kosten unserer eigenen Interessen und Potenziale.

Es ist also eine ziemlich knifflige Angelegenheit mit unserer angeborenen Neugierde und dem sozialen Miteinander. Wie können wir aber unsere Kinder so aufwachsen lassen, dass sie sich frei entfalten können?

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