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Das sind die Blinks zu

Data and Goliath

The Hidden Battles to Capture Your Data and Control Your World

Von Bruce Schneier
12 Minuten
Data and Goliath von Bruce Schneier

Wir schätzen die Vorzüge des Internets: blitzschnell kostenlos kommunizieren, auf sozialen Netzwerken alte Freunde kontaktieren, problemlos gemeinsame Termine oder Gleichgesinnte finden, Wohnungen oder Autos miteinander teilen – was für eine schöne neue Welt! In Data und Goliath (2015) geht es aber um deren Schattenseiten, die viele gerne ignorieren: Alle diese Services sind nämlich nicht umsonst, sondern man bezahlt sie mit seinen Daten. Die Blinks dazu erklären, welche negativen Folgen das hat und was du dagegen unternehmen kannst.

  • Sorglose in Bezug auf ihre Privatsphäre im Internet 
  • Alle, die wissen wollen, was das Internet über sie weiß
  • Menschen, die das Internet freier und gerechter gestalten möchten

Als einer der bekanntesten Experten für Internet-Sicherheit und Kryptografie hat Bruce Schneier bereits 13 Bestseller veröffentlicht. Sein Blog Schneier on Security erreicht über 250.000 Leser weltweit. Neben seinen Jobs als Fellow bei dem Berkman Center for Internet and Society und der Harvard Law School war er außerdem Teil des Redaktionsteams, das für den Guardian die von Edward Snowden geleakten Dokumente veröffentlicht hat.

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Data and Goliath

The Hidden Battles to Capture Your Data and Control Your World

Von Bruce Schneier
  • Lesedauer: 12 Minuten
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Data and Goliath von Bruce Schneier
Worum geht's

Wir schätzen die Vorzüge des Internets: blitzschnell kostenlos kommunizieren, auf sozialen Netzwerken alte Freunde kontaktieren, problemlos gemeinsame Termine oder Gleichgesinnte finden, Wohnungen oder Autos miteinander teilen – was für eine schöne neue Welt! In Data und Goliath (2015) geht es aber um deren Schattenseiten, die viele gerne ignorieren: Alle diese Services sind nämlich nicht umsonst, sondern man bezahlt sie mit seinen Daten. Die Blinks dazu erklären, welche negativen Folgen das hat und was du dagegen unternehmen kannst.

Kernaussage 1 von 7

Die Menschen werden heute so stark überwacht wie noch nie.

Als im Februar 2000 die erste Staffel von Big Brother in Deutschland anlief, herrschten Faszination und Entsetzen: Kameras beobachteten die armen Bewohner sogar im Schlafzimmer! Jedes ihrer Worte wurde abgehört und veröffentlicht. Heute nehmen viele mit ihrem Handy freiwillig eine Kamera und ein Mikrofon mit ins Schlafzimmer. Und es kümmert sie überhaupt nicht. Das Panoptikum, das sich der englische Philosoph Jeremy Bentham im 18. Jahrhundert ausgedacht hat, ist Wirklichkeit geworden: Wir werden 24 Stunden am Tag beobachtet.

Die digitale Technik schafft die Möglichkeiten dafür. Und Regierungen machen reichlich davon Gebrauch. Beispiel Gesichtserkennung: In den USA hat das FBI eine Datenbank mit den Gesichtern von mittlerweile über 600 Millionen Menschen. Bei Bedarf verfolgen sie diese Menschen problemlos im öffentlichen Raum – durch Überwachungskameras an Plätzen, in Bussen, öffentlichen Gebäuden oder Geschäften. In Dubai verwenden Regierungsbeamte sogar das Google Glass: Das ist ein am Brillenrahmen montierter Minicomputer, mit dem sich Personen auf der Straße im Vorbeigehen identifizieren lassen.

Es ist schwierig, sich gegen Kameras im öffentlichen Raum zu wehren. Doch den Großteil dieser Daten übergibt man den Regierungen und ihren Geheimdiensten ohnehin freiwillig. 2015 wurden circa 76 Exabyte, das sind 76 Milliarden Gigabyte, Daten im Internet verschickt. Alle diese Daten werden billig und ohne viel Aufwand gespeichert – egal ob es um die Gehaltsabrechnung deines Vorgesetzten geht, die Adresse des Arztes deiner Mutter oder die letzte Suchanfrage danach, wie du Rotweinflecken aus einem Tischtuch bekommst. 

Gelöscht werden diese Daten niemals, denn sie sind sehr wertvoll. Als der österreichische Jurastudent Max Schrems 2011 von Facebook die Herausgabe aller über ihn gespeicherte Daten verlangte, bekam er von dem Sozialen Netzwerk ein Dokument zugeschickt: Dieses umfasste beeindruckende 1200 Seiten. Es enthielt zunächst die Daten seines Profils sowie seine Newsfeeds. Ebenso verzeichnete es jede Seite und jedes Foto, auf das er je geklickt hatte, und jede Werbung, die ihm angezeigt worden war.

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