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Das sind die Blinks zu

Das Salz-Zucker-Fett-Komplott

Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen

Von Michael Moss
13 Minuten
Das Salz-Zucker-Fett-Komplott von Michael Moss

In Das Salz-Zucker-Fett-Komplott (2014) geht es um den Siegeszug der Fertiggerichte seit den Vierzigerjahren. Diese Blinks erklären dir, wie uns große Konzerne mit Unmengen an Salz, Zucker und Fett geradezu süchtig nach industriell produzierten Lebensmitteln machen und welche verheerenden Folgen das für unsere Gesundheit hat. Du findest darin viele gute Argumente für eine bessere Ernährung.

  • Alle, die sich für die Kulturgeschichte des Kochens interessieren 
  • Menschen, die sich bewusster und gesünder ernähren wollen
  • Jeder, der die Maschen der Lebensmittelindustrie durchschauen möchte

Michael Moss ist ein Autor und Journalist aus New York. Er schreibt unter anderem für die New York Times und das Wall Street Journal und hat einen Pulitzer-Preis für seine Hintergrundberichterstattung bekommen. Moss unterrichtet an der Columbia School of Journalism.

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Das Salz-Zucker-Fett-Komplott

Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen

Von Michael Moss
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • 8 Kernaussagen
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Das Salz-Zucker-Fett-Komplott von Michael Moss
Worum geht's

In Das Salz-Zucker-Fett-Komplott (2014) geht es um den Siegeszug der Fertiggerichte seit den Vierzigerjahren. Diese Blinks erklären dir, wie uns große Konzerne mit Unmengen an Salz, Zucker und Fett geradezu süchtig nach industriell produzierten Lebensmitteln machen und welche verheerenden Folgen das für unsere Gesundheit hat. Du findest darin viele gute Argumente für eine bessere Ernährung.

Kernaussage 1 von 8

Der Siegeszug der Fertiggerichte begann in den Vierzigerjahren, begleitet von viel Marketing.

Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich einiges in den Familien der USA. Neue Geräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernseher verbreiteten sich in den meisten Haushalten, und es wurde immer üblicher, dass Frauen ihr eigenes Geld mit einem Job verdienten, anstatt „nur“ ein Hausfrauendasein zu fristen.

Doch wer einen Job hat, dem bleibt weniger Zeit zum Kochen. Und wer einen Fernseher besitzt, will in seiner knappen Freizeit vielleicht lieber Lassie sehen, Hündin und Heldin einer beliebten Serie der Fünfziger- und Sechzigerjahre, als sich stundenlang in die Küche zu stellen. Einige Firmen begannen deshalb mit der Entwicklung von Mahlzeiten, die sich schnell und unkompliziert zubereiten lassen.

Eines der ersten Produkte dieser Art war der Jell-O-Pudding, der in den Fünfzigerjahren sofort ein riesiger Erfolg wurde. Es stellte sich heraus, dass US-amerikanische Hausfrauen durchaus bereit waren, einen Teil ihres Einkommens gegen etwas mehr Freizeit einzutauschen, und so folgten dem Jell-O-Pudding immer mehr Fertiggerichte.

Die Industrie schaffte es nicht von heute auf morgen, das Ideal der selbst gemachten Hausmannskost zu verdrängen. Immerhin gab es landesweit noch 25.000 Hauswirtschaftslehrer an den Highschools, die Mädchen traditionelle amerikanische Küche beibrachten.

Aber ein Anfang war gemacht. Und die Nahrungsmittelhersteller gingen clever gegen die Traditionalisten der Kochkünste vor. Sie bildeten etwa selbst Hauswirtschaftslehrer aus und veranstalteten Kochwettbewerbe und Workshops für Hausfrauen und Lehrerinnen. Die bekannteste Figur aus dieser Zeit ist Betty Crocker, eine fiktive Hausfrau, die mit eingängigen Slogans, schicken neuen Kochbüchern und eigenen Showrooms enorm dazu beigetragen hat, die neuen Fertiggerichte salonfähig zu machen.

Durch dieses effektive Marketing erreichte die Nahrungsmittelindustrie, dass bald sehr viele Menschen in den USA die scheinbaren Vorteile der Fertiggerichte zu schätzen wussten. Doch ihren tatsächlichen Durchbruch hatten die Produkte etwas anderem zu verdanken – unglaublichen Mengen an Salz, Zucker und Fett.

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