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Breakout Nations

In Pursuit of the Next Economic Miracles

Von Ruchir Sharma
15 Minuten
Breakout Nations: In Pursuit of the Next Economic Miracles von Ruchir Sharma

Weltweit konnten viele aufstrebende Märkte im vergangenen Jahrzehnt exorbitant hohe Wachstumsraten erzielten. Gleichwohl werden diese Nationen ihr ernormes Wachstum auf Dauer nicht aufrechterhalten können, denn es ist das Ergebnis eines einmaligen Zusammenfallens erfüllter Bedingungen der globalen Weltwirtschaft.

Breakout Nations untersucht die Faktoren, die mit großer Wahrscheinlichkeit bestimmen werden, welche Schwellenländer aus den sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen Nutzen ziehen und als „Breakout“-Nationen hervorgehen werden.

  • Jeder, der vorhersehen möchte, in welchen Ländern demnächst ein unerwartet hohes Wachstum erreicht wird
  • Jeder, der verstehen will, warum der Wachstumsschub in Entwicklungsländern nicht anhalten kann
  • Jeder, dem der Gedanke Sorgen bereitet, die westlichen Volkswirtschaften müssten unweigerlich von Ländern wie China und Indien überholt werden

Ruchir Sharma leitet das Investment-Management für Schwellenländer bei Morgan Stanley. Um neue Schlüsselerkenntnisse zu gewinnen und ein praktisches Verständnis der lokalen Bedingungen zu erlangen, verbringt er jeweils eine Woche im Monat vor Ort in verschiedenen Schwellenmärkten.

Sharma hat Artikel für Newsweek, die Financial Times und die New York Times geschrieben.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Breakout Nations

In Pursuit of the Next Economic Miracles

Von Ruchir Sharma
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
Breakout Nations: In Pursuit of the Next Economic Miracles von Ruchir Sharma
Worum geht's

Weltweit konnten viele aufstrebende Märkte im vergangenen Jahrzehnt exorbitant hohe Wachstumsraten erzielten. Gleichwohl werden diese Nationen ihr ernormes Wachstum auf Dauer nicht aufrechterhalten können, denn es ist das Ergebnis eines einmaligen Zusammenfallens erfüllter Bedingungen der globalen Weltwirtschaft.

Breakout Nations untersucht die Faktoren, die mit großer Wahrscheinlichkeit bestimmen werden, welche Schwellenländer aus den sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen Nutzen ziehen und als „Breakout“-Nationen hervorgehen werden.

Kernaussage 1 von 9

Chinas hohen Wachstumsraten sind natürliche wirtschaftliche Schranken gesetzt.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts wuchs Chinas Wirtschaft in einem noch nie da gewesenen Ausmaß, in vielen Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten. Dieses rasante Wirtschaftswachstum, gepaart mit Chinas massiver Bevölkerung, ließ die Nation zu einem wirtschaftlichen Machtzentrum werden, das Rohstoffe in großen Mengen konsumiert und alle Arten von Waren exportiert.

Einige wetten darauf, dass Chinas Wirtschaft auch zukünftig in selbem Tempo wachsen wird. Doch in Wahrheit stößt Chinas Wachstum auf natürliche Grenzen – hohe Wachstumsraten zu erreichen, wird für das Land immer schwieriger.

Diese Schranken sind nicht nur Chinas Entwicklung gesetzt. Generell gilt: Je reicher ein Land wird, umso unwahrscheinlicher ist ein schnelles, hohes Wachstum. Denn eine größere Wirtschaft muss jährlich ein immer größeres absolutes Wachstum erreichen, wenn sie ihre aktuelle Wachstumsrate erhalten will. Um weiterhin zweistellige Wachstumsraten zu gewährleisten, müsste China absolut gesehen schon ein Drittel aller globalen Handelswaren wie etwa Mineralien und Öl konsumieren. Das allerdings ist unerreichbar.

China sieht sich zudem mit inneren Wachstumsschranken konfrontiert; dazu gehört die durch eine wohlhabendere Arbeitnehmerschaft bedingte strukturelle Inflation. Chinas Wachstum wurde durch die Masse an ländlichen, armen, schlecht ausgebildeten und billigen Arbeitskräften ermöglicht. Während das Angebot an billiger Arbeitskraft abnimmt, steigen die Preise, wodurch Chinas Produkte teurer werden.

Eine weitere Barriere, die Chinas schnelles Wachstum hemmt, sind die Bemühungen der Regierung um die Herstellung sozialer Ordnung. Steigende Inflation treibt die Lebenshaltungskosten für den durchschnittlichen Bürger in die Höhe. Soziale Ungleichheit nimmt ebenfalls zu, da die Reichen von den steigenden Immobilienpreisen profitieren. Diese Situation könnte zu sozialen Unruhen führen, also ist die Regierung gezwungen, das wirtschaftliche Wachstum des Landes mit Absicht zu dämpfen.

Chinas hohen Wachstumsraten sind natürliche wirtschaftliche Schranken gesetzt.

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