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Der Ernährungskompass

Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung

By Bas Kast
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Der Ernährungskompass by Bas Kast
Synopsis

Um wenige Dinge wird so leidenschaftlich gestritten wie um das, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Kann man eigentlich sagen, was wirklich gesund ist? In unseren Blinks zum Ernährungskompass (2018) gehen wir dieser Frage auf den Grund. Dich erwarten eine Reise durch die Welt der Nährstoffe und erstaunliche Erkenntnisse zur Wirkungsweise einzelner Lebensmittel.

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Was der Körper wirklich braucht

Bas Kast hielt sich lange Zeit für einen sehr sportlichen Menschen. Der Wissenschaftsjournalist ging täglich joggen und so dachte er sich nichts dabei, als er eines schönen Frühlingsabends zum Laufen aufbrach. Doch nach einigen Minuten schon fühlte sich alles anders an als sonst. Ein eiserner Griff legte sich um sein Herz und zwang ihn in die Knie. Ein Herzinfarkt? Zum Glück nicht, doch dieser Moment änderte alles.

Mit Anfang vierzig begann Kast sich erstmals ernsthaft mit seinem Körper auseinanderzusetzen. Auf den ersten Blick wirkte er zwar topfit, doch die jahrelange Junkfood-Diät hatte im Geheimen ihre Spuren hinterlassen und sein Herzkreislaufsystem geschwächt. So konnte es nicht weitergehen. Wenn er auch die nächsten vierzig Jahre gesund bleiben wollte, musste er etwas tun.

Wer heutzutage gesünder leben und seine Ernährung umstellen will, wird auf ein Problem stoßen: Es gibt Hunderte verschiedene angepriesene Arten und Weisen, das zu tun. Ärzte, Studien, Diätprogramme und Ernährungsgurus sagen alle etwas anderes. Auch Bas Kast war zunächst von der Vielzahl an Informationen erschlagen und wühlte sich durch teils widersprüchliche Aussagen. Beispiel gefällig?

Wir wissen, dass unser Körper Energie braucht. Diese gewinnt er zu unterschiedlichen Teilen aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Anhänger der Low-Fat-Bewegung propagieren nun, dass man den Fettanteil der Nahrung möglichst herunterschrauben sollte – Low-Carb-Verfechterinnen behaupten genau das Gegenteil.

Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass sowohl eine fettreiche als auch eine besonders kohlenhydrathaltige Ernährung gesund sein kann. Die traditionelle japanische Okinawa-Kost etwa besteht zu beinahe 85 Prozent aus Kohlenhydraten, während die Mittelmeerküche ihren Ernährungswert zu satten 40 Prozent aus Fetten bezieht. Beide Ernährungsarten führen erwiesenermaßen zu einer hohen Lebenserwartung. 

Zentral dabei sind zwei Dinge. Erstens: Fette sind nicht gleich Fette und Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate – entscheidend ist, um welche Art es sich dabei handelt. Zweitens: Dein Stoffwechsel ist so einzigartig wie du. Wie gut dein Körper auf fett- oder kohlenhydratreiche Ernährung reagiert, findest du am besten durch Ausprobieren heraus.

Es zeichnet sich ab: Unser Körper braucht einige grundlegende Nährstoffe um gut zu funktionieren – die Menge und Zusammensetzung hängt von unserem Stoffwechsel ab.

Bas Kast jedenfalls lernte in den zwei Jahren seiner Buchrecherche, wissenschaftlich fundierte Ernährungsempfehlungen von Diätquacksalberei zu unterscheiden. In den folgenden Blinks lernst du, auf Basis welcher Lebensmittel du deinen individuellen Speiseplan zusammenstellen solltest, um deinem Körper etwas Gutes zu tun.

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